Environmental Protection Authority: Neuseeland verbietet PFAS in Kosmetik

Diese industriell hergestellten Verbindungen, die mehr als 10.000 Substanzen umfassen, werden zugesetzt, um etwa die Haut zu glätten oder um Kosmetik haltbarer oder streichfähiger zu machen.
Diese Chemikalien sind extrem langlebig. Gelangen PFAS einmal in die Umwelt, werden sie dort nicht abgebaut. Sind Böden und Gewässer damit belastet, dann können sie über die Nahrungskette und über das Trinkwasser in den menschlichen Organismus gelangen und Krankheiten auslösen. Behörden mehrerer Länder, darunter Deutschland, streben ein weitgehend vollständiges Verbot der Stoffgruppe in der EU an.
Die synthetischen Chemikalien sind beliebt, denn sie besitzen wasser-, fett- und schmutzabweisende Eigenschaften und sind thermisch stabil. Daher findet man sie auch oft in Pflanzenschutzmitteln, Skiwachs, Pfannenbeschichtungen oder Regenjacken. (Quellen: Environmental Protection Authority NZ, Deutschlandfunk).

Environmental Protection Authority New Zealand

Deutschlandfunk, 30.1.2024

The Guardian, 31.1.2024