Erneuerbare Energien in Europa - Studie liefert Einsicht in die Aktionspläne der einzelnen EU-Länder
Klima & Energie
Österreich hat nur bescheidene Ambitionen bis zum Jahr 2020.Die Studie „Renewable Energy Europe“ von ENDS Europe, einer Nachrichtenagentur für Umweltagenden, gibt einen Überblick über den heutigen Stand der Verwendung erneuerbarer Energien in Europa sowie über die Ziele der einzelnen Länder bis zum Jahr 2020.
Es wurden jeweils drei Bereiche analysiert: die Stromversorgung, die Verwendung von erneurbaren Energien für Heizung und Airconditioning, und der Transportsektor.
Die Studie prognostiziert einen starken Wachstum für Wind- und Solarkraft, die Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung soll insgesamt nicht mehr stark zunehmen.
Österreich gewinnt zur Zeit laut dieser Studie 69,3% des Stromes aus erneuerbaren Energien, der größte Anteil kommt aus der Wasserkraft. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil auf 70,6% ausgeweitet werden, ein äußerst bescheidenes Ziel.
Im Sektor Heizung soll der Anteil von 30,5% auf 32,6% ausgeweitet werden, auch dieses Ziel scheint nicht übermäßig ambitioniert.
Auf dem Transportsektor ist das österreichische Ziel laut Studie für die Verwendung erneuerbarer Energien 11,4% (zur Zeit 6,5%).
Insgesamt soll der Anteil der Verwendung erneuerbarer Energien in Österreich von 28,5 % im Jahr 2008 auf 34% im Jahr 2020 ausgeweitet werden.
Der Report in englischer Originalsprache steht auf der Webseite von ENDS Europe als Download gratis zur Verfügung.