Erster österreichischer Bodenschutzpreis verliehen
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Die Österreichische Hagelversicherung verlieh am 12. Juni 2014 im Rahmen des 61. Gemeindetages im burgenländischen Oberwart den 1. Bodenschutzpreis. Er wurde an jene drei österreichischen Ortschaften vergeben, die den nachhaltigsten Umgang mit der Ressource Boden pflegen. Das Umweltbundesamt war in der Jury vertreten und erarbeitete die Kriterien für den Preis."Die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen sowie die Einsparung beziehungsweise Neunutzung von bereits verbauter Fläche in der Gemeinde waren für die Jury wichtige Kriterien. Die Verbauung und Versiegelung von wertvollem Acker- und Grünland haben neben negativen Umwelteffekten auch negative Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgungssicherheit", sagt Karl Kienzl, stellvertretender Geschäftsführer des Umweltbundesamtes.
Der erste Platz ging an die Stadtgemeinde Tulln (NÖ), die in ihrem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept ein ganzes Maßnahmenbündel zum Bodenschutz und zum Erhalt wertvollen Ackerlandes umsetzt. Die Marktgemeinde Neuhofen an der Krems (OÖ) erhielt den 2. Platz, den dritten Platz erreichte die Stadtgemeinde Fehring aus der Steiermark.
Weitere Details zu den Bodenschutzmaßnahmen finden Sie auf der Webseite des Umweltbundesamtes.