EU-Antisubventionsuntersuchung: Solarpaneel-Einfuhren aus China – vorerst keine Maßnahmen

Energie

„Die Europäische Kommission ergreift keine vorläufigen Maßnahmen im Verfahren gegen die Einfuhr subventionierter Sonnenkollektoren, Zellen und Wafer aus der Volksrepublik China. Die am 8. November 2012 auf Veranlassung des betroffenen Wirtschaftszweigs der Union eingeleitete Antisubventionsuntersuchung der EU läuft parallel zu der entsprechenden Antidumpinguntersuchung.“ Das berichtet die EU-Kommission in einer Pressemitteilung vom 7. August 2013.

Die Kommission hat sich entschieden, in diesem Fall keine vorläufigen Maßnahmen zu setzen, während die Untersuchung fortgesetzt wird. Ziel ist es, die Untersuchung mit Jahresende abzuschließen.

Eine „etwaige Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union bereits in der Vorphase durch die vorläufigen Antidumpingmaßnahmen gegen die betreffende Ware und die diesbezügliche Preisverpflichtung der chinesischen Ausführer“ schließt die Kommission aus.

Die Kommission führt derzeit außerdem eine Antidumping- und eine Antisubventionsuntersuchung zu den Einfuhren von Solarglas aus China durch.

EU-Kommission Pressemitteilung