EU-Energiewendevertrag und CO2 Abgabe als umweltpolitischer Meilenstein

Energie

Die von Umweltminister Rupprechter gesetzten Initiativen für einen EU-weiten Energiewendevertrag samt der Einführung einer CO2 Abgabe, sind laut Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Meilensteine für die europäische Umweltpolitik.

Die Bemühungen haben den Ausstieg aus der fossilen Energie zum Ziel und sollen dazu beitragen, dass 2050 Kohle, Erdöl und Erdgas im Energiesystem keine nennenswerte Rolle mehr spielen. Dass Österreich hierfür die besten Voraussetzungen hätte, sei unumstritten.
Der Energiewendevertrag ist als politisches Gegengewicht zum Euratom-Vertrag gedacht und soll eine primärrechtliche Verankerung der energiepolitischen Ziele für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung beinhalten. Schon jetzt sind sich etliche EU-Mitgliedsstaaten einig: Die Renaissance der Atomkraft und der Kohleverstromung in Europa ist der falsche Weg.

Ende Juni wird die EU-Kommission den Mitgliedsländern die nötigen THG-Einsparungen bis 2030 vorgeben, woraus sich die weiteren Maßnahmen der einzelnen Länder ergeben müssen. Der Bioenergie wird in Zukunft eine wichtige Rolle zukommen, so Plank. Außerdem müssen gesamtheitliche Strategien für das heimische Energiesystem erarbeitet werden.

Quellen; Rupprechter setzt wichtige Initiativen für Energiewende
Österreichischer Biomasse-Verband
Rupprechter wirbt bei EU Umweltrat für Energiewende Vertrag
Ministerium für ein lebenswertes Österreich , Energiewendevertrag