EU erarbeitet Datenbank mit chemischen Stoffen, die das Hormonsystem beeinflussen
Chemie & Nanotechnologie
Im September 2010 übernahm das Institute for Health and Consumer Protection der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC, IHCP) von der GD Umwelt die Aufgabe, eine Datenbank für Stoffe zu entwickeln, die das Hormonsystem der Menschen beeinflussen.In einem ersten Schritt wurden eine Bestandsaufnahme über ähnliche Datenbanken und eine Literaturrecherche durchgeführt, um die EU-Datenbank entwickeln zu können. Die Ergebnisse dieser Recherche wurden jetzt in dem Report „Information sources and databases on Endocrine Active Substances“ vorgestellt.
Auf EU-Ebene wurden bereits wissenschaftliche Daten über 428 für das Hormonsystem schädliche Stoffe erarbeitet.
Weitere Informationen über das Projekt und der aktuelle Report stehen auf Webseite des IHCP-JRC zur Verfügung.
JRC-IHCP: Information sources and databases on Endocrine Active Substances. (en)