EU-Gesetzgeber unterstützen die Zukunft von LIFE

Der Bericht fordert eine zweckgebundene, kontinuierliche und vorhersehbare Finanzierung von LIFE, einschließlich zweckgebundener Mittel - 3 Milliarden Euro im Rahmen des Europäischen Wettbewerbsfonds und 2,4 Milliarden Euro im Rahmen der EU-Fazilität. Dies ist ein wichtiges politisches Signal im Vorfeld der nächsten Phase der EU-Haushaltsverhandlungen und spiegelt die breite Anerkennung der Wirksamkeit von LIFE vor Ort wider.

Der Bericht enthält jedoch keine ausdrückliche Forderung nach einem eigenständigen LIFE-Programm, obwohl es im gesamten politischen Spektrum und von den Interessengruppen nachdrücklich und konsequent unterstützt wird. In einer Zeit, in der der Druck auf die Umwelt immer größer wird, droht diese Lücke die langfristige Widerstandsfähigkeit der EU zu untergraben.

Strategische Autonomie hängt von gesunden Ökosystemen, sicheren natürlichen Ressourcen und einem stabilen Klima ab. Dies kann nur erreicht werden, wenn die öffentlichen Investitionen dem Ausmaß der Krisen, mit denen Europa konfrontiert ist, in den Bereichen Klima, biologische Vielfalt und Umweltverschmutzung entsprechen.

Das EEB fordert die Europäische Kommission und den Rat der Europäischen Union auf, sich auf die Position des Parlaments zu stützen und im nächsten EU-Haushalt einen stabilen, verlässlichen und ehrgeizigen Finanzierungsrahmen für LIFE zusammen mit strengen Zielen für Klima- und Naturschutzausgaben sicherzustellen.

Das Europäische Parlament wird voraussichtlich am 28. April im Plenum über den Bericht abstimmen, noch vor den Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten über den nächsten langfristigen EU-Haushalt.

EU lawmakers support the future of LIFE, the EU’s longest-running environmental fund