EU-Gipfel: Schwache Klimaziele bis 2030 verabschiedet
Energie, Klima & Energie
Beim jüngsten EU-Gipfel einigten sich die 28 Staats- und Regierungschefs auf ein Minimalpaket: 40 Prozent weniger Treibhausgase, eine Steigerung der Erneuerbaren Energie um 27 Prozent und eine Steigerung der Energieeffizienz um ebenfalls 27 Prozent. Der Preis für die Ziele ist hoch.Deutschland hatte vor dem Gipfel eine Steigerung des Effizienzziels von 30 bis 35 Prozent gegenüber den Prognosen von 2007 gefordert. Auf Druck von Großbritannien und osteuropäischen Ländern unter der Leitung von Polen liegt die Zielmarke für das Energiesparen nur bei 27 Prozent. Ebenfalls verbindlich ist die Steigerung der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch um 27 Prozent. Das sind 3 Prozent weniger als die deutsche Bundesregierung gefordert hat.
Um die Klimaziele beim EU-Gipfel beschließen zu können, wurde den Mitgliedstaaten zukünftig die Möglichkeit des Vetos eingeräumt. Die Folge ist, dass viele Klimaschutzentscheidungen bald einstimmig gefällt werden müssen. [bz, Quelle, DNR]
Quelle, DNR: EU-Gipfel: Schwache Klimaziele bis 2030 verabschiedet
Pressemitteilung des DNR