EU-Kommission fordert 102 Millionen GAP-Gelder zurück

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Die Europäische Kommission hat am 19. Dezember 2014 im Rahmen des sogenannten Rechnungsabschlussverfahrens EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 102 Millionen Euro von Griechenland, Irland und Slowenien zurückgefordert, die von den Mitgliedstaaten nicht ordnungsgemäß verwendet wurden.

Der größte Teil der Rückforderungen betrifft Griechenland, insgesamt 92,86 Millionen Euro. Allein für Flächenbeihilfen werden 88,96 Millionen Euro rückgefordert, und zwar wegen Mängeln beim System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen und wegen Mängeln bei den Vor-Ort-Kontrollen.

Die Gelder fließen in den EU-Haushalt zurück. Die Mitgliedstaaten sind für die Auszahlung und Prüfung der Ausgaben im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zuständig, während sich die Kommission vergewissern muss, dass die Mitgliedstaaten die Mittel vorschriftsmäßig verwendet haben.

EU-Kommission Pressemitteilung