EU-Kommission fordert 180 Millionen Euro GAP-Förderungen zurück

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Die Europäische Kommission hat gestern, Dienstag, im Rahmen des Rechnungsabschlussverfahrens EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 180 Millionen Euro zurückgefordert, die von den Mitgliedstaaten nicht ordnungsgemäß verwendet wurden.

Die Gelder werden zurückgefordert, weil die EU-Agrarvorschriften nicht eingehalten wurden oder die nationalen Kontrollverfahren für die Agrarausgaben Mängel aufwiesen. Die Mitgliedstaaten sind zuständig für die Auszahlung und Prüfung der Ausgaben im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), während sich die Kommission vergewissern muss, dass die Mitgliedstaaten die Mittel vorschriftsmäßig verwendet haben. Österreich muss dieses Mal keine Fördergelder zurückzahlen.

Insgesamt 15 Mitgliedstaaten sind von den Rückforderungen betroffen, nämlich Belgien, Dänemark, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Lettland, Luxemburg, Ungarn, Polen, Slowenien, Finnland und das Vereinigte Königreich.

EU-Kommission Pressemitteilung