EU-Kommission präsentiert neue Maßnahmen zum besseren Schutz von Tiefseebeständen

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Die EU-Kommission hat am Donnerstag neue Maßnahmen zur Regulierung der Befischung von Tiefseearten im Nordostatlantik vorgelegt. Die neue Verordnung soll die nachhaltige Befischung von Tiefseearten, die Reduzierung unerwünschter Beifänge, eine Verringerung der Auswirkungen auf empfindliche Lebensräume in der Tiefsee und die Erweiterung des Datenbestandes zur Biologie dieser Arten sicherstellen.

Die EU-Kommission schlägt ein strengeres Genehmigungsverfahren und die „schrittweise Abschaffung von Fanggeräten vor, die gezielt Tiefseearten in weniger nachhaltiger Weise befischen, d.h. Grundschleppnetze und am Boden verankerte Kiemennetze. Die Kommission plant auch besondere Vorschriften für die Datenerhebung aus Tiefseefischereien.“

Die Vorschläge der EU-Kommission werden von Greenpeace begrüßt: „Das Fischen mit Grundschlepp- und Kiemennetzen ist eine der destruktivsten Arten des Fischfangs. Eine relativ kleine Zahl an Schiffen hat einige der empfindlichsten und artenreichsten Ökosysteme der Welt zerstört, unterstützt durch Steuergelder der EU.“

EU-Kommission Pressemitteilung
Greenpeace EU-Unit Pressemitteilung