EU-Kommission präsentiert Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik
Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
Reform will Fischbestände sichern und Überfischung und Bestandsdezimierung stoppen.
Die Kritik an der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU (GFP) war in den letzten Monaten immer lauter geworden. Unter anderem werden die bestehenden Fangquoten kritisiert. Diese seien mit Schuld daran, dass große Mengen an Fischen nach dem Fang sterbend wieder ins Meer geworfen werden.
Diesen Rückwürfen soll mit der neuen Reform jetzt ein Ende gemacht werden. Fischer werden dazu verpflichtet, alle Fische, die sie fangen, auch anzulanden.
Die Vorschläge der EU-Kommission enthalten weiters Ziele und Zeitpläne, um die Überfischung zu beenden, und die Datenerhebung soll verbessert werden.
Die Reform-Voschläge der Kommission wurden gestern, Dienstag, dem Rat der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel, präsentiert, der die Vorschläge der Kommission grundsätzlich positiv bewertete. Die kurze Umsetzungsfrist für die geplanten Reformen, die eine nachhaltige Fischereipolitk bis zum Jahr 2015 bewirken sollen, wurde allerdings von den Ministern mehrerer Länder als "schwierig" bezeichnet.
EU-Pressemitteilung
EU-Umweltbüro: EU: Nur geringe Fortschritte in der Gemeinsamen Fischereipolitik
EU-Umweltbüro: Hugh’s Fish Fight - Britischer Journalist kämpft gegen Verschwendung im Fischfang