EU-Kommission stärkt Rolle der Partner des Struktur- und Investitionsfonds
Die Europäische Kommission hat Anfang Jänner 2014 eine Reihe von Standards zur Verbesserung von Konsultation, Beteiligung und Dialog im Zusammenhang mit Partnern bei der Planung, Durchführung, Überwachung und Bewertung der aus den Europäischen Struktur- und Investmentfonds (ESIF) finanzierten Projekte verabschiedet. Zu den Partnern des Fonds zählen regionale, lokale, städtische und andere Behörden, Gewerkschaften, Arbeitgeber, NGOs und Stellen für die Förderung der sozialen Eingliederung, Gleichstellung der Geschlechter und Nichtdiskriminierung.Zum Europäischen Struktur- und Investmentfonds zählen der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Europäische Sozialfonds (ESF), der Kohäsionsfonds, der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF).
Die Standards der Kommission enthalten die Ziele und Kriterien, mit denen gewährleistet werden soll, dass die Mitgliedstaaten das Partnerschaftsprinzip umsetzen. Die Standards wurden in der Form einer rechtsverbindlichen Verordnung erlassen.
Zu den verordneten Standards zählen unter anderem die Gewährleistung der Transparenz bei der Auswahl von Partnern in den Mitgliedsländern, die angemessene Information dieser Partner, die Gewährleistung ihrer wirksamen Beteiligung in sämtlichen Phasen der Programme, die Unterstützung des Aufbaus der Kapazitäten der Partner, und die Schaffung von Plattformen für wechselseitiges Lernen sowie der Austausch bewährter Verfahren und innovativer Ansätze.