EU-Kommission übermittelt Österreich Anmerkungen zum Programm für Ländliche Entwicklung

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Die EU-Kommission hat das österreichische Programm Ländliche Entwicklung geprüft, zur endgültigen Bewertung werden allerdings noch Zusatzinformationen benötigt, informiert das Ministerium für ein lebenswertes Österreich in einer Pressemitteilung. „In einem Brief, der dem Ministerium jetzt vorliegt, verlangt die Kommission Stellungnahmen zu zahlreichen Punkten. Zur Genehmigung des im April eingereichten Programmes müssen daher noch Details abgestimmt werden.“

Zusatzinformationen und Nachschärfungen verlangt die EU-Kommission unter anderem im Bereich des Umweltprogrammes, etwa bei der Förderung von Steilflächenmahd in bestimmten Hanglagen oder der Einbeziehung von Natura 2000.

Bundesminister Andrä Rupprechter verspricht die rasche Klärung der noch offenen Fragen, damit das Programm so schnell wie möglich umgesetzt werden kann. Im Herbst soll das Genehmigungsverfahren für das neue Programm abgeschlossen werden.

Die Ländliche Entwicklung ist ein zentrales Element der österreichischen Agrarpolitik. Bis 2020 sind jährliche Ausgaben von rund 1,1 Milliarden Euro vorgesehen. Diese werden zu etwa 50 Prozent von der Europäischen Union bereitgestellt.

BMLFUW Pressemitteilung