EU-Kommission zieht 335 Millionen EUR GAP-Gelder von den Mitgliedstaaten ein

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Die Europäische Kommission hat am 12. Dezember 2013 im Rahmen des Rechnungsabschlussverfahrens EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 335 Millionen Euro zurückgefordert, die von den Mitgliedstaaten nicht ordnungsgemäß verwendet wurden. Da jedoch ein Teil dieser Beträge von den Mitgliedstaaten bereits wieder eingezogen wurde, belaufen sich die finanziellen Auswirkungen des Beschlusses auf rund 304 Millionen Euro.

Die Gelder werden zurückgefordert, weil entweder die EU-Vorschriften nicht eingehalten wurden oder die Kontrollverfahren für die Agrarausgaben Mängel aufwiesen.

Auch Österreich ist von den Rückforderungen betroffen, insgesamt werden 3,63 Millionen Euro zurückgefordert. Es geht dabei um Flächenbeihilfen (Mängel beim LPIS-GIS), bei der Funktionsweise der Vor-Ort-Kontrollen und bei der Anwendung von Sanktionen und Zahlungen.

EU-Kommission Pressemitteilung