EU-Parlament fordert härtere Bestrafung von Wilderern
Natur & Biodiversität
Die EU-ParlamentarierInnen fordern eine härtere Bestrafung von Wilderern, die gesetzlich verpflichtende Zerstörung von Elfenbein und eine bessere Ausbildung der Polizei im Kampf gegen das organisierte Verbrechen gegen Wildtiere wie Nashörner oder Elefanten. Die Tiere werden für Profit illegal abgeschlachtet, kritisieren die EU-ParlamentarierInnen.Der Umsatz mit getöteten Wildtieren beträgt jährlich rund 19 Milliarden US-Dollar und ist damit die viertgrößte Art von Verbrechen (nach Drogenschmuggel, Geldfälschung und Menschenhandel). Die ParlamentarierInnen fordern die EU-Mitgliedstaaten auch dazu auf, ihre Gesetzgebung in Bezug auf Wilderei zu vereinheitlichen.
Die nicht-legislative Entschließung wurde mit 647 Stimmen angenommen. Es gab nur 14 Gegenstimmen und keine Enthaltungen.