EU-Parlament fordert strengeren Tierschutz und härtere Sanktionen

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Die EU-ParlamentarierInnen forderten auf ihrer Plenartagung am 4. Juli strengere Sanktionen im Zusammenhang mit bestehenden Tierschutzgesetzen und eine einheitliche EU-Tierschutz-Gesetzgebung.

Die ParlamentarierInnen nahmen einen Entschließungsantrag an, der einen besseren Tierschutz fordert, die Verbreitung von Krankheiten, die durch Tiere übertragen werden, eindämmen und Menschen von Antibiotikaresistenzen schützen soll. Um das zu erreichen, sollen in Zukunft bestehende Tierschutzgesetze stärker geltend gemacht werden, Gesetzeslücken geschlossen und Verstöße strenger bestraft werden.

Die ParlamentarierInnen fordern außerdem „die Zusammenführung aller Vorschriften in einer einheitlichen EU-Tierschutz-Gesetzgebung, deren Einhalt streng überwacht“ werden soll. Die neuen Gesetze sollen auch „Milchkühe, streunende Hunde und Katzen und Haustiere einbeziehen, die allesamt bislang unter keine EU-Gesetzgebung fallen“.

EU-Parlament Pressemitteilung