EU-Parlament: Schutz des Hormonhaushaltes vor Chemikalien

Chemie & Nanotechnologie

Die Zahl von Erkrankungen durch Hormone hat in den vergangenen 20 Jahren stetig zugenommen. Sogenannte endokrine Disruptoren könnten einer der Gründe sein. Die schwedische sozialdemokratische EU-Parlamentarierin Åsa Westlund fordert niedrigere Grenzwerte für potenziell gefährliche Chemikalien. Heute, Mittwoch, 23. Jänner 2013, stimmt der Umweltausschuss des EU-Parlaments über ihren Bericht ab.

Steroide, Pestizide, Dioxine - all diese Giftstoffe beeinflussen das menschliche Hormonsystem, das sogenannte endokrine System. Die Auswirkungen können schwerwiegend sein, regulieren Hormone doch eine Vielzahl von Körperfunktionen wie etwa das Immunsystem. Selbst das Verhalten der Menschen wird durch Hormone beeinflusst. Erschwert wird die Situation durch die begrenzten Kenntnisse über das hormonelle System bei Mensch und Tier. Auch sind viele Menschen unterschiedlichsten Chemikalien ausgesetzt, was zu komplexen Wechselwirkungen führen kann.

EU-Parlament Pressemitteilung