EU-ParlamentarierInnen fordern umfassendere Reduktion von Treibhausgasen

Klima & Energie

Nicht nur Kohlendioxidemissionen sind schädlich für die Umwelt, auch weniger bekannte Treibhausgase richten großen Schaden an.

Die EU-ParlamentarierInnen stimmten in ihrer letzten Plenarsitzung am Mittwoch für eine Resolution, mit der eine umfangreiche Reduktion von unterschiedlichen Treibhausgasen gefordert wird.

Die ParlamentarierInnen kritisieren, dass sich die öffentliche Diskussion und die Anstrengungen der EU-Kommission im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu sehr auf die Reduktion von Kohlendioxid konzentrieren. Dieses sei zwar für rund 60 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich, aber die EU soll laut Forderung der ParlamentarierInnen mehr Anstrengungen im Kampf gegen die restlichen 40 Prozent der Treibhausgase unternehmen.

Gase wie Methan, das als Lachgas bekannte Distickstoffmonoxid oder Fluorkohlenwasserstoffe kommen zwar in der Atmosphäre in deutlich geringeren Konzentrationen als Kohlendioxid vor, diese Gase haben aber oft einen höheren Wirkungsgrad als CO2.

Die ParlamentarierInnen fordern, dass die Herstellung und Verwendung von Fluorkohlenwasserstoffen beschränkt werden soll. Auch die rasche Reduktion von Ruß-Emissionen wird gefordert, da diese einen großen Einfluss auf das Schmelzen der Gletscher hätten.

Die ParlamentarierInnen fordern die EU-Kommission auf, Änderungen für das bestehende Regelwerk über die Reduktion von Treibhausgasen vorzuschlagen.

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