EU: Phosphate in Haushaltswaschmitteln werden verboten
Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP)
Phosphathaltige Haushaltswaschmittel ab 30. Juni 2013 verboten, phosphathaltigen Maschinengeschirrspülmittel ab 2017.Eine neue EU-Verordnung beschränkt die Verwendung von Phosphaten in Waschmitteln. Ab dem 30. Juni 2013 wird die Verwendung von Phosphaten verboten. Andere phosphathaltige Verbindungen werden beschränkt, für sie gilt ein Grenzwert von „0,5 Gramm Standarddosierung bei einem Waschgang mit hartem Wasser“.
Ein zu hoher Phosphatgehalt in Gewässern kann ein starkes Algenwachstum auslösen, das anderen Wasserorganismen schadet. Phosphate gelangen vor allem durch Landwirtschaft und Abwässer in Gewässer, an dritter Stelle dieser Art von Umweltverschmutzung stehen jedoch bereits die Waschmittel.
Ab dem 1. Jänner 2017 gilt das Verbot auch für Maschinengeschirrspülmittel.
Die neue Verordnung gilt allerdings nur für Haushalte und nicht für gewerbliche Nutzer.