EU-Russland: Streit um South Stream Pipeline
Energie
Russland hat verlautbart, die Pipeline South Stream nicht bauen zu wollen. „Russlands Staatschef Wladimir Putin begründete dies damit, dass Bulgarien die Pipeline-Bauarbeiten am Meeresgrund behindere“, schreibt EurActiv. „Die Verantwortung dafür trägt laut Putin die EU-Kommission.“Der polnische EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in einem Interview mit der „New York Times“ Russland als „strategisches Problem“ für die Europäische Union bezeichnet, so EurActiv. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sei der Meinung, dass der Bau der Pipeline South Stream weiterhin möglich wäre und er würde sich auch um ein besseres Verhältnis mit Russland bemühen, die EU würde sich aber nicht von Russland erpressen lassen.
Österreich und Deutschland erwarten durch den Baustopp der South Stream Pipeline keine Auswirkungen auf ihre Energieversorgung. Doch einige osteuropäische Länder würden laut EurActiv um ihre Gaslieferungen zittern. "Wäre es besser, wenn wir South Stream hätten? Absolut!", sagte der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic. "Wir bezahlen den Preis in einem Konflikt zwischen zwei Großmächten."
EurActiv: South Stream: Juncker warnt Moskau vor Erpressung
EurActiv: "Wäre es besser, wenn wir South Stream hätten? Absolut!"