EU-Umweltbüro-Seminar: Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr
Chemie & Nanotechnologie
Das EU-Umweltbüro veranstaltet im Rahmen seiner Wissensreihe 2015 das zweite Seminar des heurigen Jahres. Die Veranstaltung mit dem Titel „Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr“ findet am Freitag, den 27. März 2015, von 11:00-13:00 Uhr in der Strozzigasse 10/7-9, 1080 Wien, statt.Das Seminarprogramm steht auf der Webseite des EU-Umweltbüros als Download zur Verfügung.
Im Zuge des Umweltrates am 17.12.2014 forderten Österreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Schweden ein europaweites Verbot von Mikroplastik in Kosmetika. Auch Frankreich unterstützte das Anliegen. Aufbauend auf den Ergebnissen des Umweltrates setzen das BMLFUW und Partner 2015 die Aktivitäten im Bereich Mikroplastik fort. Die Expertin Mag.a Paumann informiert in dem Seminar über dieses wichtige Zukunftsthema.
Als Mikroplastik bezeichnet man kleinste Überreste von Kunststoffen (üblicherweise Teile < 5 mm Durchmesser), die in den Weltmeeren bzw. Gewässern zu finden sind. Eine steigende Anzahl von Studien zeigt, dass Meeresorganismen Plastik und Mikroplastikteilchen aufnehmen können. Plastik und Mikroplastik können so in die Nahrungskette gelangen. Die Quellen von Mikroplastik sind einerseits Produkte, insbesondere Kosmetika, andererseits kann es aber auch unbeabsichtigt durch mechanische Reibung und Lichteinwirkung aus größeren Objekten in die Umwelt gelangen. Auch beim Waschen von Textilien aus Kunstfasern können kleinste Teile abgerieben werden und ins Abwasser gelangen.
Die Teilnahme ist für NGO-MitarbeiterInnen kostenlos.