Eurobarometer-Umfrage der EU zeigt großes Mißtrauen der EuropäerInnen zum Thema Biotechnologie

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Aktuelle Umfrage der EU zum Thema Biotechnologie bestätigt anhaltende Ablehnung der österreichischen Bevölkerung zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln.

Rund 70% der EU-BürgerInnen empfinden gentechnisch veränderte Lebensmittel als unnatürlich, 61% sind der Meinung, dass diese Lebensmittel nicht gefördert werden sollen, und 59% haben gesundheitliche Bedenken. Weniger als ein Drittel der Befragten ist außerdem der Meinung, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel förderlich für die Wirtschaft sind.
Die ÖsterreicherInnen haben eine besonders starke Ablehnung gegen gentechnische veränderte Lebensmittel. Von 45% werden sie komplett verweigert, 33% Prozent sehen sie als überwiegend negativ an. Nur 16% haben wenige (13%) oder gar kar keine (3%) Probleme damit.

Auch das Klonen von Tieren zur Lebensmittelproduktion wird von der Mehrheit der EuropäerInnen abgelehnt, gesundheitliche Bedenken und die Belastung für die Umwelt werden als wichtige Gründe angeführt. Rund 70% sprachen sich gegen eine Förderung des Klonens zur Lebensmittelproduktion aus.

Die ÖsterreicherInnen reagierten auch bei diesem Thema überwiegend negativ. 85% lehnen das Klonen von Tieren zur Lebensmittelproduktion entweder ganz (53%) oder überwiegend (32%) ab. Nur 4% haben gar keine Probleme damit.
Auch der Nanotechnologie stehen die EuropäerInnen skeptisch gegenüber, wobei der Bekanntheitsgrad der Nanotechnologie mit 46% generell sehr gering ist (Österreich: 47%). Nur 40% der Befragten sprachen sich für eine Förderung aus.
Weitere Themen der Befragung waren unter anderem Gentransfer, Bekanntheitsgrad der Regenerativen Medizin, Stammzellenforschung, Forschung mit transgenen Tieren und die Humantherapie.

Biotech-Eurobarometer (pdf)