Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss fordert mehr Bürgernähe
Europa muss effizienter und konkreter handeln und mehr Bürgernähe schaffen, sagt der neue Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Henri Malosse. Er will den EWSA umwandeln und der EU-Kommission einen konkreten Aktionsplan vorlegen.Der Vertrag von Lissabon gewährt dem EWSA größere Befugnisse. In seiner Sitzung am 9. Juli 2013 stimmte das Präsidium für tiefgreifende Strukturreformen des EWSA.
„Die Reform der Arbeitsmethoden wird sich erheblich auf den vorgelagerten Beschlussfassungsprozess auswirken.
Dadurch kann der Ausschuss einen Mechanismus der Antizipierung und Ermittlung von Prioritäten anwenden, um sich bei seiner Arbeit auf die wirklichen Anliegen zu konzentrieren.“
Auch inhaltlich wird der EWSA aktiv und propagiert unter anderem die Schaffung "sozialer Eurobonds" zur Finanzierung von Unternehmen oder sozialen Projekten sowie eine Durchführbarkeitsstudie über einen europäischen Fonds zur Bekämpfung der Armut.