Europäisches Freiwilligenprogramm für humanitäre Hilfe nach Naturkatastrophen
Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
Am 25. Februar 2014 verabschiedete das Plenum des Europäischen Parlaments Regeln für ein Europäisches Freiwilligenkorps für humanitäre Hilfe mit dem EuropäerInnen bei Katastrophen vor Ort helfen können. Bis zu 10.000 EuropäerInnen können in Zukunft ihre Expertise in Ländern einsetzen, die von humanitären Krisen getroffen wurden.Jeder kann an dem Programm teilnehmen, sagt die französische Berichterstatterin Michèle Striffler, „solange er etwas beitragen kann. Mir war es ein Anliegen, den Kreis der möglichen Freiwilligen möglichst groß zu halten. Wir senden oft junge Politik- oder Jus-Studenten. Die können gut organisieren und mit der Logistik helfen. Außerdem wird viel medizinisches Personal gebraucht, Krankenschwestern oder Ärzte. Das ist normal, weil wir in erster Linie Leben retten müssen. Immer gebraucht werden aber Freiwillige mit einer handwerklichen Ausbildung, die auch ein Dach reparieren können.“
Die Freiwilligen werden nicht in Kriegsgebiete geschickt, sondern in Gebiete außerhalb Europas, in denen es Tsunamis, Erdbeben und Überflutungen gegeben hat. Das Programm ist eine Kooperation zwischen den Vereinten Nationen, NGOs und den Mitgliedstaaten.