Feuchtgebiete verschwinden dreimal schneller als Wälder

4. Okt 18 

Seen, Flüsse, Sümpfe, Sümpfe, Moore, Flussmündungen, Lagunen, Mangroven, Oasen oder Korallenriffe - keine Region der Welt bleibt vom Verlust dieser wertvollen Feuchtgebiete verschont. Heute umfassen sie insgesamt noch 12 Millionen Quadratkilometer, also 24 Mal die Fläche Frankreichs. Der Schwund dieser Lebensräume schreitet voran, obwohl Feuchtgebiete unzählige wertvolle Leistungen für die Menschheit erbringen. Als Hauptquellen für Süßwasser sind Feuchtgebiete unter anderem für ihre Nährstoffe, Rohstoffe, genetischen Ressourcen und Wasserkraft von entscheidender Bedeutung. Sie sind auch Lebensraum für 40 Prozent aller Arten weltweit, die dort leben und brüten.

Dazu kommt ihr Beitrag zur Klimaregulierung. Die Moore, die nur drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder. Andererseits erzeugen sie jedoch auch zwischen 20 und 25 Prozent der weltweiten Methanemissionen.


Euractiv: Wetlands disappearing three times faster than forests