Forschungsprojekt EJOLT: Zweiter Start des Umweltatlasses
Umweltrecht
Das globale Forschungsprojekt EJOLT hat einen neuen, umfassenderen Umweltgerechtigkeitsatlas gestartet.Der Atlas teilt die bisher rund 1.400 Fälle von Umweltkonflikten in allen Kontinenten in 10 Kategorien von Konfliktquellen ein. Zusätzliche Kategorien wie beispielsweise Projektart, Mobilmachung, Auswirkungen oder Projektstand haben zu einem neuen Kastendesign und verbesserte Such- und Filterfunktionen geführt. Weitere Karten wie Klimaschutzverpflichtungen, Fracking und Bergbaukonflikte in Lateinamerika sind geplant. Der EJatlas Koordinatorin und Redakteurin Dr. Leah Temper zufolge wird die neue Website die Verbindungen zwischen Wirtschaftstätigkeiten, Gesellschaften und Umwelteinflüssen noch klarer machen. Dadurch soll sich der Nutzen durch Organisationen für Umweltgerechtigkeit (EJOs) und örtlichen Gemeinschaften erhöhen.
In EJOLT sammeln und analysieren Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam ökologische Konflikte und Umweltungerechtigkeiten. Die Ziele dieses Projektes sind es, die politischen Antworten auf Umweltkonflikte zu verbessern, die Forschungszusammenarbeit zu unterstützen und Umweltjustizgruppen weltweit zu stärken. Dafür werden neben dem Atlas Workshops gehalten, eine Onlinequellenbibliothek für EJOs entwickelt, Berichte und Kurzeinweisungen veröffentlicht und Lehrmaterialien bereitgestellt. [Quelle, DNR]