Fortschrittsbericht POP-Reduktion in der EU veröffentlicht

Chemie & Nanotechnologie

Bei der Reduktion von Dioxinen, Furanen und polychlorierten Bisphenylen hat die EU in den vergangenen Jahren gute Fortschritte erzielt, die bestehende Gesetzgebung hat sich als nützlich erwiesen. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Kommission im Juli 2007 in einem Fortschrittsbericht zur Verordnung VO 850/2004 über persistente organische Schadstoffe (POP). Insbesondere die in der POP-Verordnung vorgesehenen nationalen Freisetzungs-Datenbanken und Aktionspläne haben sich demnach als "unentbehrliche" Werkzege bei der Reduktion der POP-Emissionen erwiesen.
Für weitere Entwicklungen verweist die Kommission auf den Anfang 2007 vorgelegten POP-Aktionsplan, den anstehenden Review der IPPC-RL zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung und das 2009 anlaufende PRTR-Schadstoffregister.

Ein Problembereich sind insbesondere die privaten Haushalte: diese könnten für bis zu 45 % der Dioxin-Emissionen in der EU verantwortlich sein. Die Europäische Kommission empfiehlt Kampagnen zur Bewusstseinsbildung und Stakeholder-Workshops.

Fortschrittsbericht COM(2007)593 (pdf 39kb)
Hintergrunddokument (en pdf 203 kb)