Frankreich ergreift drastische Maßnahmen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

Um die Verschwendung von Lebensmitteln einzuschränken, ergreift Frankreich drastische Maßnahmen. In Zukunft darf der Großhandel keine Lebensmittel mehr wegwerfen. Es wird den Händlern außerdem verboten, unverkaufte Nahrungsmittel "für den Konsum ungeeignet zu machen", berichtet "Die Zeit". Es sei eine gängige Praxis, Chlor über weggeworfene Lebensmittel zu schütten.

Nicht verkaufte Lebensmittel muss der Handel in Zukunft an karitative Einrichtungen spenden. Diese Regelung gilt für Geschäfte, die größer als 400 Quadratmeter sind. Als Alternative können die Lebensmittel auch als Kompost für die Landwirtschaft oder als Tierfutter gespendet werden.

In Frankreich fallen im Großhandel rund fünf Prozent der Lebensmittelabfälle an, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Jeder Franzose würde jährlich allerdings selbst auch 20 bis 30 Kilo an Lebensmitteln wegwerfen.

Die Zeit: Frankreich geht drastisch gegen Verschwendung von Lebensmitteln vor
Süddeutsche Zeitung: Supermärkte müssen nicht verkaufte Lebensmittel spenden