Freiwilliges Umweltjahr: Über 100 Bewerbungen für 2017

Mit mehr als 100 Bewerbungen ist das Interesse am Freiwilligen Umweltjahr (FUJ) 2017 so groß wie noch nie. Insgesamt werden österreichweit 47 Einsatzplätze in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Tier-, Natur- und Artenschutz sowie Umweltbildung, Ökologische Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit angeboten.

Um die Finanzierung sicherzustellen, hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMLFUW) mit allen neun Bundesländern eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Die Einsatzplätze bei diversen Organisationen in den Bundesländern werden von der Jugendumweltplattform JUMP organisiert. Die Länder beteiligen sich gemäß Vereinbarung an den Kosten für die Einsätze. Die Hälfte übernimmt das Umweltministerium.

Das Freiwillige Umweltjahr bietet jungen Menschen ab 18 Jahren die Möglichkeit, sechs bis zwölf Monate in verschiedenen Organisationen aktiv mitzuarbeiten. Bei den Bewerbungen sind heuer die National- und Naturparks sowie Einsatzstellen mit Tieren besonders beliebt. Die Freiwilligen kommen bei ihrer Tätigkeit entweder draußen in der Natur in National- und Naturparks, im landwirtschaftlichen Bereich, in Tierheimen oder auch im Büro zum Einsatz. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit absolvieren sie auch den von der Jugendumweltplattform organisierten FUJ-Begleitlehrgang, der Ausbildungsmodule zum Projektmanagement in den Bereichen Umwelt- Naturschutz und Nachhaltigkeit enthält. Das Erlernte wird in der Praxis in konkrete Projekte umgesetzt, die im Dezember 2017 im Zuge der Projektaktionstage präsentiert werden. Seit 2013 wird das Freiwillige Umweltjahr auch als Zivildienstersatz (mindestens 10 Monate) anerkannt.

 

BMLFUW Pressemitteilung

Freiwilliges Umweltjahr