G20 : Keine Fortschritte in Umweltfragen

Beim Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Toronto Ende Juni 2010 stand erwartungsgemäß die Finanz- und Wirtschaftskrise im Mittelpunkt, Klimakrise und andere Umweltthemen fanden kaum Aufmerksamkeit.
Gänzlich ignoriert werden können Umwelt- und Klimafragen auf internationalen Treffen allerdings nicht mehr, die Staats- und RegierungschefInnen gaben immerhin ein Bekenntnis für eine „grüne“ wirtschaftliche Erholung und „nachhaltiges Wachstum“ ab. Konkrete Zeitpläne, z.B. für den Ausstieg aus Subventionen für fossile Energieträger oder Pläne für die zukünftige Gestaltung der internationalen Klimagespräche fehlen aber weiterhin.

Die EU scheiterte in Toronto mit ihrem Versuch, eine neue Diskussion um eine globale Finanztransaktionssteuer zur Finanzierung von Klimafonds neu anzufachen. Die Bedingungen dafür seien noch nicht gegeben, so ein Beamter der Europäischen Kommission, die Kommission, werde das Thema aber weiter verfolgen.

Schlussstatement des Toronto-Treffens (en)
Website der kanadischen Regierung zum Treffen (en)