Gemeinsame Agrarpolitik der EU ist beim Kampf gegen den Klimawandel gefordert
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Ein Bericht der RISE-Stiftung (Rural Investment Support for Europe) kommt zu dem Schluss, dass sich die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) nicht nur auf die Bereitstellung von Nahrungsmittel ausrichten, sondern auch Zielsetzungen im Kampf gegen den Klimawandel, zum Schutz der Artenvielfalt und der Energieerzeugung erfüllen sollte.Die RISE-Stiftung fordert die EntscheidungsträgerInnen der EU auf, bei der kommenden europäischen Agrarreform (post 2013 GAP) die Chance zu nutzen, den Rahmen der Agrarpolitik zu erweitern und mit der künftigen GAP neue Anreize für die PflegerInnen und den Schutz der Natur zu schaffen. Jedoch sind zusätzliche Unterstützungen notwendig, um die Landschaft noch besser und in einem „geregelten Rahmen“ bewirtschaften zu können. Neben der Landschaft würden auch die europäischen LandwirtInnen von zusätzlichen Maßnahmen profitieren, da sich der Grundstückswert durch vermehrte Pflege erhöht.
Der italienische Europaparlamentarier und Vorsitzender des Landwirtschaftsausschuss, Paolo De Castro meint, dass eine sinnvolle Umweltpolitik die Bereiche Landwirtschaft und Forstwirtschaft unbedingt berücksichtigen muss.
Die RISE-Stiftung ist ein Verband zur Landschaftspflege, der die ländliche Entwicklung und die Verbesserung der ländlichen Umwelt unterstützt und von der Organisation Europäischer Landbesitzer (ELO) unterstützt wird.
Zusammenfassung RISE-Bericht (en)
ELO Public Goods from Private Land – why Nature needs Management (en)
Europäische Kommission - Landwirtschaft und Klimawandel