Gentechnischer „Frankenstein-Fisch“ kommt nicht in den Handel
Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP)
Der US-Kongress stoppt die Zulassung des ersten gentechnisch manipulierten Tieres für die Lebensmittelproduktion in den USA.Ein Zuchtlachs mit dem Namen „Aquadvantage“ hätte das erste gentechnisch manipulierte Tier für die Lebensmittelproduktion werden sollen. Die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA hatte den Fisch bereits für gesundheitlich unbedenklich erklärt, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD).
Der amerikanische Kongress hat die Zulassung des „Frankenstein-Fisches“ für den amerikanischen Markt jetzt aber vorerst gestoppt. Das Repräsentantenhaus verabschiedete letzte Woche einen Gesetzesentwurf, der der Lebensmittelbehörde Geld für die Zulassung versagt. Der Senat muss diesem Entwurf noch zustimmen.
Dem Fisch wurden laut FTD Gene eines anderen Lachses sowie des aalähnlichen Meeresdickkopfes beigefügt, welche das Wachstum des Fisches stark beschleunigen und die Zuchtdauer halbieren.