George Soros kritisiert undurchsichtige Finanzgebarung der Rohstoffindustrie

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

George Soros, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Ökonomen, kritisiert die Geheimniskrämerei der Rohstoffindustrie.

George Soros, Top-Ökonom und Präsident von Soros Fund Management, kritisiert in einem Artikel für die Financial Times Deutschland die Rohstoffindustrie. Öl-, Gas- und Bergbaufirmen verdienen Milliarden, so Soros, ihre Finanzgebaren seien allerdings undurchsichtig. Der Ökonom meint, dass es höchste Zeit sei, diese Konzerne zur Offenlegung zu zwingen.

Soros kritisiert, dass die Höhe der Steuern und anderer Zahlungen an die jeweiligen Staaten geheim gehalten werden. Laut Soros behaupten viele Regierungen, dass diese Gelder „die Einnahmen zum Wohle der Allgemeinheit verwenden“. Das stimme so aber nicht, schreibt Soros, meist würden die BürgerInnen nicht von diesen Geldern profitieren. Im Gegenteil: in der Regel müsste die Bevölkerung zusätzlich auch noch die ökologischen und sozialen Kosten, die durch Bergbau und Bohraktivitäten verursacht werden, tragen. Auch die jüngsten Proteste in Nordafrika und im Mittleren und Nahen Osten seien Resultat dieser Misswirtschaft.

Der vollständige Artikel von George Soros über den „Geheimbund Rohstoffindustrie“ steht auf der Webseite der Financial Times Deutschland zur Verfügung.

FTD: George Soros - Geheimbund Rohstoffindustrie