Gewaltsame Konflikte durch Klimawandel: EU-Projekt untersucht Handlungsspielräume

Klima & Energie

Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen den Folgen des Klimawandels und gewaltsamen Konflikten.

Hydroklimatische Gefahren wie z.B. Dürren oder Überschwemmungen können soziale Spannungen und Konflikte sowohl innerhalb von als auch zwischen Staaten verursachen oder verschärfen, oder aber als Katalysatoren für Kooperation und Frieden fungieren.

Das von der Generaldirektion Forschung in Auftrag gegebene Projekt CLICO befasst sich mit diesen Gefahren und möchte Wissenslücken zu den sozialen Dimensionen des Klimawandels schließen.
Außerdem sollen Empfehlungen entwickelt werden, wie klimabedingte Wasserkonflikte vermieden werden können oder wie man sich besser darauf vorbereiten kann.

Das Projekt ist auf den Mittelmeerraum, den Nahen Osten und den Sahel fokussiert, die zu den von Dürren und Überschwemmungen meist betroffenen und -verwundbaren Regionen der Welt zählen. Das Projekt läuft vom 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2012 und wird mit Hilfe unterschiedlicher Kooperationspartner bearbeitet.

Weitere Informationen
Erster CLICO Policy Brief (en)