GLOBAL 2000: Klimagipfel in Lima wird Herausforderungen nicht gerecht
Klima & Energie
"Das Ergebnis von Lima ist besorgniserregend schwach und bleibt weit hinter den Erwartungen und Notwendigkeiten zurück, um die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Der erzielte Minimalst-Kompromiss wird den Herausforderungen des Klimawandels nicht nur annähernd gerecht". So kritisiert Leonore Gewessler, Geschäftsführerin der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, die Ergebnisse des Klimagipfels in Lima.Insbesondere die nur sehr vagen Kriterien für die nationalen Zusagen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen würden den Weg Richtung Klimakonferenz in Paris noch schwieriger machen, als er ohnehin schon sei, kritisiert Global 2000. „Auch Österreich hat mit einem leider nur sehr geringen Beitrag zum Green Climate Fund zu wenig dazu beigetragen, dass die Brücke zwischen den Entwicklungsländern und den Industrieländern in den Verhandlungen gebaut werden kann. Viele wichtigen Entscheidungen wurden so schlichtweg vertagt.“
Österreich ist im Klimaschutzranking (Climate Change Performance Index) weiter hinter die Klimaschutzvorreiter-Länder wie Dänemark zurückgefallen.