Globaler Klima-Risiko-Index 2021

28. Jan 21

Der Anfang dieser Woche veröffentlichte Globale Klima-Risiko-Index 2021 der Umweltorganisation Germanwatch weist große wetterbedingte Schadensereignisse im Jahr 2019 und von 2000 bis 2019 sowie die am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffenen Länder aus.

Dabei zeigt der Globale Klima-Risiko-Index, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen etc. betroffen sind. Untersucht werden die menschlichen Auswirkungen (Todesopfer) sowie die direkten ökonomischen Verluste. Berücksichtigt wurden die aktuellsten verfügbaren Daten für 2019 und den Zeitraum von 2000 bis 2019.

Nach dieser Analyse waren die Länder Mosambik, Simbabwe und die Bahamas 2019 am stärksten von Extremwetterereignissen troffen, während im Zeitraum zwischen 2000 und 2019 Puerto Rico, Myanmar und Haiti die am stärksten betroffenen Länder waren.

Somit bestätigt die diesjährige 16. Ausgabe frühere Ergebnisse des Klima-Risiko-Index: Weniger entwickelte Länder sind generell stärker betroffen als Industrieländer. Doch auch europäische Länder wie vor allem das im Globalen Klima-Risiko-Index an 18. Stelle platzierte Deutschland waren in den vergangenen 20 Jahren in einem wesentlichen höheren Ausmaß als früher von wetterbedingten Extremereignissen wie Stürmen, Hitze und Dürren betroffen.

Der Globale Klima-Risiko-Index gibt Aufschluss darüber, wie gefährdet und verwundbar Länder und Regionen in Anbetracht extremer Wetterereignisse sind. Ihre Platzierung kann durchaus auch als Warnhinweis verstanden werden, sich auf häufigere und bzw. oder schwerere Ereignisse in der Zukunft vorzubereiten.

Germanwatch