Globales Klimaschutzabkommen durch österreichisches Parlament ratifiziert
Das internationale Klimaschutzabkommen von Paris wurde am 8. Juli 2016 im österreichischen Nationalrat beschlossen. Österreich ist damit das 3. EU-Mitglied, das den Prozess der Ratifizierung finalisieren wird.
Das Übereinkommen hat zum Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 °C, wenn möglich auf 1,5 °C zu begrenzen. Es tritt in Kraft, wenn mindestens 55 Staaten, die zusammen mindestens 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verursachen, den Vertrag auf nationaler Ebene ratifiziert haben. Aktuell sind dies weltweit 17 Staaten.
Zur Umsetzung der Klimaschutzziele erarbeitet Österreich unter Einbindung von Interessensgruppen eine intergierte Energie- und Klimastrategie. Das Wirtschaftsministerium und Umweltministerium haben in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Verkehrsministerium sowie verschiedenen Expertinnen und Experten ein "Grünbuch für integrierte Energie- und Klimastrategie" erstellt.
Seit 6. Juli ist das Papier online und somit offen für einen umfassenden Beteiligungsprozess. Es beinhaltet einen Fragenkatalog, den alle Interessierten beantworten und somit ihre Meinung einbringen können.