Green Option Matrix soll Bewertung von „grünen Produkten“ erleichtern
Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP), Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs), Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
WissenschafterInnen entwickelten Methode, die eine bessere Bewertung von umweltfreundlichen Produkten ermöglichen soll.Das Problembewußtsein der Bevölkerung zum Thema nachhaltiger Konsum wächst ständig, die Nachfrage nach „grünen Produkten“ hält ungebrochen an. Auch Firmen erkennen immer öfter den Wert von umweltfreundlichen Produkten. Seit der Einführung des Eco-Labels der EU im Jahr 2000 wuchs die Anzahl der Firmen, die um das Label für ihre Produkte angesucht haben, von 50 auf 1.000.
Nicht immer fällt es Konsumenten jedoch leicht zu bewerten, wie „grün“ ein Produkt wirklich ist.
EineGruppe von WissenschafterInnen entwickelten deshalb jetzt ein Meßinstrument, das eine bessere Beurteilung dieser Produkte ermöglichen soll. Die sogenannte Green Option Matrix (GOM) analysiert den Material- und Energieverbrauch eines Produktes und die Umweltverschmutzung, die mit diesem Produkt assoziiert wird. Es wird dabei der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt und Vergleiche mit ähnlichen, auf herkömmliche Art und Weise produzierten Produkten gezogen.
Der GOM soll Konsumenten als zusätzliches Instrument bei der Bewertung „grüner Produkte“ dienen.