Greenpeace-Studie: CO2-Speicherung ist keine Lösung!
Klima & Energie
CCS, also die Abscheidung und Speicherung von CO2, ist keine Lösung für den Klimaschutz sondern eine "falsche Hoffnung". Zu diesem Schluss kommt eine Greenpeace-Studie, die am 5.5.2008 präsentiert wurde. CCS sei frühestens 2030 reif für verbreitete Anwendung, und auch dann wären 40-70 % der Emissionen aus dem Energiesektor nicht für CCS geeignet. Außerdem verbrauchen CCS-Anlagen 10-40 % mehr Energie und bis zu 90 % mehr Wasser als herkömmliche Kraftwerke.Auch sei gar nicht klar, ob ausreichend Speicherplätze für die großen Mengen CO2 vorhanden sind - und bei so großen Mengen gespeicherten CO2 sei das Klima schon gefährdet, wenn auch nur 1 % entweicht.
Insgesamt, so Greenpeace, sei CCS eine "Ausrede" für Unternehmen, die weiterhin auf Kohlekraftwerke setzen wollen. So werden Ressourcen von den echten Lösungen für den Klimawandel weggeleitet: Energieeffizienz und Erneuerbare.
Pressemeldung Greenpeace (en)
Website zur Studie "False Hope. Why carbon capture and storage wonÕt save the climate" (en)