Gründung von “Finance Watch” in Brüssel

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

Neue NGO will Interessen der EU-BürgerInnen bei der Regulierung der Finanzmärkte vertreten, Ökosoziales Forum Gründungsmitglied.

40 Organisationen und 17 unabhängige Finanz- und BankenexpertInnen zählen zu den Gründungsmitgliedern von “Finance Watch”, einer neuen Organisation mit Sitz in Brüssel, deren Ziel es ist, die Debatte über die Finanzmarktregulierung und -reform ausgewogener zu machen.

„Derzeit wird sie stark von der Finanzlobby dominiert“, betont Klemens Riegler-Picker, Geschäftsführer des Ökosozialen Forums Europa, anlässlich der Gründung der neuen Lobby-Organisation am 30. Juni in Brüssel.

„Finance Watch“ will die Interessen der EU-BürgerInnen bei der Reform der Finanzmärkte vertreten. „Die Finanzmärkte müssen der Realwirtschaft und der Gesellschaft dienen, nicht umgekehrt“, meint Riegler-Picker.

Die Mitglieder von „Finance Watch“ müssen von den Interessen der Finanzindustrie unabhängig sein, der gemeinnützige Verein wird durch Spenden, Stiftungen und Organisationen finanziert. Die neue Homepage des Vereins liefert weitere Informationen über die Gründung und Ziele von „Finance Watch“.

Ökosoziales Forum
Finance Watch