Grüne Technologie soll Autobranche aus der Krise führen – EU-Strategie geplant

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In einem informellen Treffen mit EU-Industriekommissar Antonio Tajan haben die IndustrieministerInnen der EU-Staaten grüne Technologien als mittelfristige strategische Perspektive für die Autoindustrie identifiziert, mit der sich die Branche von der Krise erholen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken könne. In der Folge möchte die Europäische Kommission nun bis Mai eine Strategie für umweltfreundliche und verbrauchsarme Autos vorlegen.

Die Strategie soll die Markteinführung umweltfreundlicher Autos fördern und zur Etablierung eines Aktionsplans führen. Ziel der Kommission ist es, die unterschiedlichen Initiativen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten in diesem Bereich aufeinander abzustimmen und eine Debatte über europäische Normen zur Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge zu führen. Die Kommission möchte ihren Vorschlag noch vor dem Treffen der EU-MinisterInnen für Wettbewerbsfähigkeit von 25. bis 26. Mai veröffentlichen. Der Vorschlag soll die Entwicklung verschiedenster Technologien fördern und der europäischen Autoindustrie neue Impulse liefern.

Weiters kündigt die Kommission die Neueinrichtung der hochchrangigen Gruppe "CARS 21" an, um eine Struktur für den Meinungsaustausch zu schaffen. Dieser Gruppe gehören neben KommissarInnen, MinisterInnen und Europaabgeordnet auch VertreterInnen von Industrie und Gewerkschaften an.

Artikel auf EurActiv.com