Grüner Bericht 2012 – die österreichische Land- und Forstwirtschaft

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Der jährliche „Grüne Bericht“ stellt die Einkommenssituation in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft dar. Der Grüne Bericht 2012 zeigt, dass im Vorjahr österreichische Bäuerinnen und Bauern einen Einkommenszuwachs von mehr als 30 Prozent erzielten, aber der Einkommenseinbruch des Jahres 2009 konnte noch nicht überall ausgeglichen werden.

2011 gab es in Österreich 22.058 Biobetriebe. Der Anteil der Biobetriebe an allen Betrieben macht 16,4% aus, was eine Steigerung um 0,8% im Vergleich zu 2010 bedeutet.

In den Bundesländern blieb die Anzahl der Biobetriebe im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich, aber es war ein leichter Abwärtstrend feststellbar. Die prozentuell größte Abnahme gab es in der Steiermark mit -3,8%, die geringsten Abnahmen verzeichneten das Burgenland und Kärnten mit gleichbleibenden Betriebszahlen.

Die Bio-Fläche sank um 0,2% auf 536.877 Hektar, das sind 19,6% (2010 noch 19,5%).

2011 stagnierte der Absatz von Bio-Lebensmitteln über den Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings wurden in den vorhergehenden Jahren signifikante Anstiege verzeichnet. In den Frischesegmenten des Lebensmitteleinzelhandels wurden Bio-Produkte im Wert von 304 Millionen Euro gekauft (ohne Getreideprodukte). Das sind sieben Prozent am Umsatz der erfassten Frische-Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhandel.

Weitere Informationen zu Situation der österreichischen Bauern und Bäuerinnen sowie zusätzliche Daten zum Biolandbau finden Sie im Grünen Bericht, der gratis als Download auf der Webseite des Lebensministeriums zur Verfügung steht.

Lebensministerium: Grüner Bericht 2012