Hi-Tech für bessere Luftqualität und Eisberg-Vorhersagen
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Österreichisches Umweltbundesamt ist Partner bei Entwicklung von High-Tech-Projekten der EU.Kollisionen von Schiffen mit Eisbergen sollen bald der Vergangenheit angehören, geht es nach dem Willen der EU-Kommission, die mit 2 Millionen Euro die Entwicklung eines High-Tech-Projektes zur Vorhersagung von Eisbergen fördert.
Mit dem Projekt „Icemar“, das von einem internationalen Konsortium entwickelt wird, soll der Weg für eine kürzere und sichere Schiffsverbindung zwischen Europa und China geebnet werden, indem Schiffen im Arktischen Ozean und in den Ostseegewäsern verbesserte Meldungen über Eisberge zur Verfügung gestellt werden. Die Länge der Schiffsverbindung zwischen Europa und China könnte damit um rund 6.000 Kilometer verkürzt werden, was Einsparungen an Zeit, Treibstoff und eine Reduzierung der CO2-Emissionen ermöglichen würde.
Ein zweites Projekt mit dem Namen „obsAIRve“ soll in Echtzeit Informationen zur Luftqualität und Warnmeldungen über die Werte von Schadstoffemissionen zur Verfügung stellen, die in Zukunft von den europäischen BürgerInnen über das Internet und durch Smartphones abgerufen werden können. Auch dieses Projekt wird mit 2 Millionen Euro gefördert, das Umweltbundesamt ist Partner des internationalen Entwicklungs-Konsortiums, gemeinsam mit Unternehmen aus Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden und Spanien.
Die Icemar und obsAIRve-Dienste sollen den EU-BürgerInnen ab Ende 2012 zur Verfügung stehen.
EU-Presseaussendung: GMES ermöglicht bessere Eisbergvorhersagen und Überwachung der Luftqualität.
Umweltbundesamt