IEA-Studie vergleicht Erneuerbaren-Förderung in 35 Staaten
Klima & Energie
Hinderlich für die Entwicklung der Erneuerbaren sind oft nicht ökonomischer Natur, sondern betreffen Bereiche wie Netzzugang, Aufbau des Strommarktes, mangelhafte Information und schlechte Ausbildung sowie die soziale Akzeptanz. Höhere finanzielle Anreize sorgen daher nicht immer für eine effektive Entwicklung von Erneuerbaren wie Windkraft oder Biomasse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ende September 2009 veröffentlichte Studie der Internationalen Energieagentur IEA, in der sie erstmals die Politiken zur Förderung der Erneuerbaren in 35 Staaten vergleicht, darunter die OECD-Staaten und die aufstrebenden Ökonomien China, Indien, Russland, Brasilien und Südafrika.Demnach ist das Potential für Verbesserungen groß, nur wenige Staaten haben bisher effektive Unterstützungsmaßnahmen für Erneuerbare implementiert. Zu den konkreten Empfehlungen der IEA gehören neben der Beseitigung der nicht-ökonomischen Hindernisse auch Maßnahmen, um Investitionen anzuziehen.
Pressemeldung IEA (en)
Executive summary (en pdf 187kb)
„Deploying Renewables - Principles for Effective Policies”, Bestellmöglichkeit (pdf Ä 80)