IEA-Studie: Wenig Fortschritte bei Energieeffizienz

Klima & Energie

In den Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur IEA (26 Industriestaaten) ist der Endenergieverbrauch zwischen 1990 und 2004 um 14 % gestiegen. Auch die CO2-Emissionen stiegen in diesem Zeitraum um 14 %.
Dies berichtet die IEA in ihrer Studie "Energy use in the new millenium" vom September 2007.

Einer der Hauptgründe dafür ist demnach, dass sich der Fortschritt bei der Energieeffizienz deutlich verlangsamt hat: Seit 1990 hat er sich beinahe halbiert (Quote von 1 %). Hätte die Energieeffizienz sich im selben Maß weiter gesteigert wie vor 1990, so die IEA, hätte der Energieverbrauch fast nicht zugenommen.
Die Energiepolitik nach den Ölschocks der 1970er habe demnach den Energieverbrauch stärker kontrolliert und mehr Emissionen reduziert als das jetzt durch Klimapolitik gelingt.

Pressemeldung IEA (en)
Website zur Studie mit Bestellmöglichkeit (en, ab 80 Euro)
Zusammenfassung (en pdf 125kb)
Artikel EurActiv