Indigene vereint für Schutz der Regenwälder
30. Juni 17
Es ist eine bisher einzigartige Initiative, die von Norwegen angestoßen wurde. In Oslo haben sich Mitte Juni zahlreiche VertreterInnen unterschiedlicher religiöser Konfessionen und indigener Gruppen getroffen und sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Schutz der Regenwälder verständigt. Ziel der Initiative ist es, Aufmerksamkeit und spirituellen Einsatz für den Erhalt der tropischen Regenwälder zu zeigen. Dies soll zahlreiche gläubige Menschen weltweit dazu animieren, sich für die Regenwälder einzusetzen.
Der Erhalt der Regenwälder ist nicht nur von zentraler Bedeutung für den Kampf gegen den Klimawandel, sondern auch um den Lebensraum von indigenen Gruppen zu bewahren. Von 19. bis 21. Juni haben sich religiöse und indigene Oberhäupter aus 21 Ländern mit AktivistInnen, KlimawissenschaftlerInnen und MenschenrechtsexpertInnen getroffen, um gemeinsame Ziele und Maßnahmen zu entwerfen, diese wichtigen Naturräume zu erhalten. Die Initiative hat unter der Regie der norwegischen Regierung und der Schirmherrschaft des norwegischen Königs, Harald V., zusammengefunden. Norwegen hat vor mehr als zehn Jahren entschieden, den Schutz der Regenwälder zu einem wesentlichen Element seiner Klimapolitik zu machen.
Interfaith Rainforest Initiative – Launch and Inaugural Meeting