Industrienationen starten 11 Initiativen für eine umweltfreundlichere Energiebereitstellung

Klima & Energie

24 Industrienationen haben sich bei einem Treffen in den USA auf Maßnahmen für eine umweltfreundlichere Energieversorgung geeinigt.

VertreterInnen von 24. Industrienationen, einigten sich bei einer Konferenz in Washington D.C., die von 19.-20. Juli stattfand, auf 11 Initiativen zur Beschleunigung des globalen Übergangs zu einer sauberen Energieversorgung. Mit verschiedenen Initiativen soll in den nächsten 20 Jahren „der Bau von 500 mittelgroßen Kraftwerken eingespart werden“. Die Initiativen decken unterschiedliche Bereiche ab. Unter anderem Elektromobilität, erneuerbare Energien, Kohlenstoffabscheidung und –speicherung (CCS), intelligente Stromnetze und Energieeffizienz. Eine der Initiativen zielt darauf ab bis 2015, 10 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu Strom haben, mit Solarlaternen und –leuchten zu versorgen. Dänemark, Deutschland und Spanien möchten mit einer eigenen Initiative den globalen Kapazitätsausbau von Wind- und Solarenergie vorantreiben. Die USA haben sich für ein internationales Netzwerk zur Beschleunigen der Entwicklung von intelligenten Stromnetzen eingesetzt und bereits Finanzmittel zugesagt. Die teilnehmenden Länder möchten sich auch dafür einsetzen, dass mehr Frauen im Bereich der „grünen Technologien“ tätig werden und Karriere machen können.

Die Konferenz wurde vom U.S. Department für Energie organisiert. Teilgenommen haben neben dem Veranstaltungsland, EU-Energiekommissar Günther Oettinger, China, Brasilien, Indien, Russland, Südafrika, Australien, Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Japan, Korea, Mexiko, Norwegen, Spanien, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate und Großbritannien. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben angeboten 2011 ein zweites Treffen zu veranstalten. Großbritannien hat sich für ein drittes Treffen angeboten.

Presseaussendung des U.S. Energiedepartments
Fact-Sheet Treffen
Homepage der Konferenz