Initiative greenstart: Das sind die Top Ten
Im dritten Durchgang von greenstart erhalten zehn neue „grüne“ Geschäftsideen gezielte Unterstützung bis zur Marktreife: Ein Leihsystem für „mitwachsende“ Kinderfahrräder, regional und ressourcenschonend erzeugtes Fischfutter oder kompakte Photovoltaik-Module zur Direktversorgung von Haushaltsgeräten: Das sind nur einige von insgesamt 47 innovativen Ideen, die bei der Initiative greenstart in den Kategorien Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität und Landwirtschaft eingereicht wurden. Die zehn vielversprechendsten CO2-sparenden Geschäftsmodelle wurden von einer Fachjury ausgewählt und am 5. April 2017 in Wien präsentiert.
greenstart, die Start-Up-Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), findet bereits zum dritten Mal statt und kann auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Neben 6.000 Euro erhalten die TOP-10 gezielte Unterstützung durch Workshops und Coachings, um marktreife Businesskonzepte zu entwickeln.
Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Wir freuen uns über ständig wachsendes Interesse – wir bekommen jährlich mehr Einreichungen. Mit greenstart tragen wir dazu bei, das große kreative Potenzial von grünen Start-ups in Österreich in der Praxis umzusetzen und konkrete Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Viele greenstarter behaupten sich erfolgreich auf dem Markt.“
Das sind die TOP-10
- 2-Kammern-Organismenwanderhilfe
- ALLMENDA green mobile
- base energy - ein steckerfertiges Solarsystem für alle
- Ecofly – Das nachhaltige Fischfutter
- E²T - Efficient Energy Technology
- Fahrrad der Zukunft
- Lastbörse – Smart Stromsparen
- MiRa – Das mitwachsende Rad
- Unverschwendet
- zwEirad
Auf die zehn siegreichen Start-Ups wartet nun ein intensives halbes Jahr, in dem sie ihre Business-Ideen unter professioneller Begleitung gezielt weiterentwickeln. Sie erhalten dabei Coachings, Zugang zu professionellen Netzwerken, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Kontakte zu ExpertInnen. Im Herbst 2017 werden anschließend jene drei Jungunternehmen gekürt, die zur Umsetzung ihres Business-Plans mit weiteren 15.000 Euro unterstützt werden.