Internationale Klimaverhandlungen gehen weiter. Hilfe für Entwicklungsländer im Brennpunkt

Klima & Energie

Ende 2010 werden in Cancun/Mexiko die nächsten hochrangigen UN-Klimaverhandlungen stattfinden. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren: Ende April etwa kamen bei einem von den Vereinigten Staaten organisierten Treffen RepräsentantInnen der führenden Wirtschaftsnationen zusammen.

Die Teilnehmerländer, darunter USA, China, Indien, Russland und die europäischen Staaten, erzielten laut dem amerikanischen Chefverhandler Todd Stern Fortschritte in sechs Bereichen: Eindämmung des Klimawandels, Transparenz, Finanzierung, Technologie, Wälder und Anpassung.

Die Wahrscheinlichkeit für ein rechtlich bindendes Abkommen wird jedoch weiterhin als gering eingeschätzt. Daher, so der Tenor, solle man sich bei den Klimaverhandlungen in Cancun auf andere Punkte konzentrieren. Vor allem die Frage der kurzfristigen Finanzierung von Anpassungs- und Eindämmungsmaßnahmen in Entwicklungsländern sollte im Fokus stehen.
Es war das sechste Treffen der Gruppe seit den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen. Ende des Sommers soll es zu einem weiteren Treffen kommen.

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